Einfache Tipps und Tricks für Ihren Garten

Tipp des Monats - Oktober / November 2018

Oktober

Der Winter naht und nach diesem Ausnahmesommer sollte doch einiges beachtet werden:

 

Boden: da in den tieferen Bodenschichten immer noch Wassermangel herrscht, sollten Sie Ihren gesamten Garten noch einmal gut wässern, unabhängig von den bisherigen Niederschlägen. Mit biplantol Vital und biplantol Kompost (zusammen mischen, je 20ml/10ltr. Wasser) die Bodenorganismen noch einmal aktivieren. Nachdem auch die Bodenorganismen unter der Trockenheit immens gelitten haben. Auch sollte Mykorrhiza eingebracht werden, da die Trockenheit das Netzwerk extrem geschädigt hat. Zum Schutz der Bodenfeuchtigkeit sollte nicht mehr umgegraben werden. Lockern Sie dem Boden mit dem „Sauzahn“.

 

Der Hitzesommer sorgte für viele Schäden in unseren Gärten. Nicht gewässerte Bereiche in Gehölzflächen, Staudenflächen weisen auch grosse Schäden im Bereich der Bodenlebewesen. Es konnte festgestellt werden das Mykorryza und andere wichtige Bodenhelfer ausgefallen sind. Wenn es möglich ist sollten Sie jetzt noch Mykorryza Düngerpilze in den Wurzelbereich, vor allen Dingen von Gehölzen, einbringen.

 

Der Klimawandel zwingt uns in vielen Bereichen zum Umdenken. So sollten wir die Haupt Pflanzzeit für Gehölze auf jeden Fall in den Herbst verlegen. So haben die Pflanzen genügend Zeit einzuwurzeln. Im Frühjahr gepflanzte Gehölze haben einen erhöhten Wasserbedarf und damit ein Problem in den trockenen, heissen Folgemonaten.

 

Die wohl exotisch der Ernte in Deutschland und in der Schweiz sind abgeschlossen. Die Kiwibeeren, Indianerbananen, Feigen u.A. gehören inzwischen auch zu den heimischen Obstsorten. Inzwischen schaffen diese es auch bis zu -15° zu überwintern. Zu den bedeutendsten Züchtern, zum Beispiel für Feigen, ist die Baumschule Plattner in Aldersbach oder in der Schweiz Firma Häberli in Egnach.

 

Ladina heisst die neue Apfelsorte die von Agroscope in der Schweiz gezüchtet wurde diese Züchtung entstand aus einer Kreuzung zwischen Topaz und Fuji. Sie ist scharf resistent und hat nur eine geringe Mehltauanfälligkeit. Anders als ihre Elternsorten ist Ladina robust gegenüber der Bakterienkrankheit Feuerbrand. Im Handel ist sie nicht vor Herbst 2019 zu erwarten.

 

Kübelpflanzen sind schon oder werden noch in ihr Winterquartier gebracht. Um der lästigen Läuseplage vorzubeugen sollten Sie im Winterquartier die Pflanzen alle 14 Tage mit Biplantol Contra X, der Aromatherapie, taufeucht besprühen. Um die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen geben sie alle 3-4 Wochen Biplantol SOS Tropfen oder Biplantol Vital in das Giesswasser.


November

Gartenarbeiten: es ist die richtige Zeit um Stauden zu teilen. Zwiebeln der Frühjahrsblüher werden jetzt gepflanzt und überall wo notwendig, wird der Winterschutz aufgebracht (Tannenreis, Laub etc.)

 

 

Gemüsegarten: Lauch-Feder-und Rosenkohl anhäufeln und möglichst nach den ersten Frösten ernten danach schmecken sie milder.

 

 

Ziergarten: Gräser sollten im Herbst nicht gepflanzt werden damit es durch eventuell schlechte Witterung keine Verluste gibt.

 

 

Gehölze es ist der ideale Zeitpunkt zur Gehölzpflanzen gekommen. Ob Zier-oder Obstgehölzen ist gleich. Auf keinen Fall Dünger jeglicher Art beim Pflanzen verwenden. Lediglich Pflanzenstärkungsmittel können unbegrenzt eingesetzt werden alle Pflanzen werden dadurch stabiler durch den Winter kommen.

 

 

Kübelpflanzen die ins Winterquartier müssen, sollten regelmässig (alle drei Wochen) mit biplantol vital oder biplantol SOS gegossen werden. Um den Befall mit Schild Bindestrichen Wollläusen usw. zu verhindern, können Sie einmal wöchentlich mit biplantol contra X die Pflanzen taunass einsprühen.

 

 

Pflanzenschutz-Tipps: Obstgehölzen gedeihen besser, wenn in ihrem Kronenbereich Knoblauch wächst. Dadurch werden sie widerstandsfähiger gegen Obst Baumkrebs und Schorfbefall. Auch Pilzerkrankungen, zum Beispiel die Kräuselkrankheit bei Pfirsich, treten seltener auf. Im Winter ist die Plage von Pflanzenläusen besonders hoch. Diese lassen sich gut mit Streichhölzer bekämpfen, die kopfüber möglichst dicht neben den Pflanzen in die Erde gesteckt werden. Es müssen aber schwefelhaltigen Streichhölzer sein.

 

 

Schweiz: die Stiftung Pro spezies rara, das Forschungsinstitut für biologischen Landbau und Koop wollen wieder traditionelle und seltene Sorten in die Ladenregale bringen. Dazu werden auf Niederstammbäumen alte Apfelsorten veredelt. Zum Beispiel der säuerliche Albrechts Apfel, den saftigen Berlepsch oder den süss-säuerlichen Marmorapfel.

 

 

Der Gartenteich: Denken Sie bitte daran offene Wasserleitungen zu entleeren und abzuschalten. Teichpumpen nehmen sie heraus und überwintern sie in einem Eimer mit Wasser (damit die Dichtungen nicht porös werden). In Fischteichen platzieren sie gebündelte Holzscheite um das Zufrieren zu verhindern.